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Die Gustav-Adolf-Kirche Worms-Horchheim

Die evangelische Gustav-Adolf-Kirche ist, mitsamt Pfarrhaus und großer Treppenanlage, ein einzigartiges, eindrucksvolles und sehenswertes Jugendstilensemble in Rheinhessen. Kirche und Pfarrhaus wurden am 6. September 1908 mit einem feierlichen Gottesdienst ihrer Bestimmung übergeben.

Bei der Fassaden- und Innengestaltung wurden neobarocke Formen und Jugendstilelemente verwendet. Beeindruckend ist die aufwändige malerische Ausgestaltung des Altarraums. Die Planung des Kirchbaus erfolgte durch den Darmstädter Architekten Friedrich Becker, die Ausmalung durch den Wormser Maler Fritz Muth.

Für die Errichtung der Kirche ausschlaggebend war die Bestätigung der Selbständigkeit der Gemeinde im Jahre 1898. Mit der Selbständigkeit war die Einrichtung einer Pfarrstelle in Worms-Horchheim verbunden. Finanziert wurde der Kirchbau durch Mittel des Gustav-Adolf-Werkes sowie durch Eigenmittel der Gemeinde.

Vor dem Bau der Kirche versammelte sich die Gemeinde in der ehemaligen, durch die jüdische Gemeinde nicht mehr genutzte Synagoge (erbaut 1847) in Worms-Horchheim, die zu diesem Zweck im Jahre 1878 seitens der Gemeinde erworben wurde.

Kirchenführungen bieten wir am Tag des offen Denkmals (2. Sonntag im September, 11.00 bis 17.00) sowie gerne auch nach Vereinbarung an (Tel. 06241-33209).

Weitere ausführliche Informationen zur Geschichte der Gemeinde erhalten Sie durch die Chronik "Zur Geschichte der Evangelischen Kirchengemeinde Horchheim, Weinsheim und Wiesoppenheim", von Michael Zuber, erschienen im Jahr 1998 zum 100-jährigen Gemeindejubiläum. Diese ist im Gemeindebüro erhältlich.

Altarraum Gustav-Adolf-Kirche
Altar